Der demografische Wandel, der zunehmende Fachkräftemangel und die Künstliche Intelligenz setzen das Berufsbildungssystem unter einen hohen Anpassungsdruck. BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser fordert deshalb in einem Beitrag für Bildung.Table ein neues Leitprinzip für die berufliche Bildung.
Bisher sei das Berufsbildungssystem auf Stabilität ausgerichtet – dieses Prinzip müsse nun durch eine resiliente, lernfähige Steuerung ersetzt werden, die es ermögliche, Veränderungen kontinuierlich zu erfassen und zeitnah in Ordnungspolitik und Förderinstrumente zu übersetzen.
Demografie, Fachkräftemangel und Künstliche Intelligenz setzen das Berufsbildungssystem unter Druck. Millionen junge Menschen ohne Abschluss und starre Berufsbilder zeigen: Ein „Weiter so“ reicht nicht mehr. BIBB-Präsident Esser fordert ein neues Leitprinzip.
Deutschland steht an einem bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Wendepunkt. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und eine technologische Dynamik, die Lehr-, Lern- und Arbeitsprozesse in rasanter Geschwindigkeit verändern, treffen auf ein Berufsbildungssystem, das in zentralen Teilen noch immer auf Stabilität und Planbarkeit ausgerichtet ist. Gleichzeitig bleibt ein wachsender Teil der jungen Generation abgehängt.
Hier gehts zum Gesamtbericht: https://www.bibb.de/de/219605.php
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)