Memorandum: Umdenken im Flüchtlingsschutz auf: Es geht auch anders!

Zum Weltflüchtlingstag fordern 275 Organisationen in einem Memorandum einen stärkeren, solidarischen Flüchtlingsschutz und erinnern an die Bedeutung der Genfer Flüchtlingskonvention.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordert ein breites Bündnis aus Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechtsorganisationen, Kirchen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einen stärkeren Schutz von Geflüchteten.

Sie erinnern dabei an die vor 75 Jahren verabschiedete Genfer Flüchtlingskonvention, die Staaten zur Aufnahme und zum Schutz von Verfolgten verpflichtet.

Das Memorandum beschreibt eine Gesellschaft, in der Sicherheit, Würde und Solidarität die Grundlage für den Umgang mit Schutzsuchenden bilden. Dazu formulieren die Organisationen konkrete Vorschläge für fünf Handlungsfelder, darunter die Stärkung internationaler Verantwortung, sichere Fluchtwege, faire Asylverfahren, soziale Teilhabe und bessere Integrationsmöglichkeiten.

Ziel ist ein Flüchtlingsschutz, der sowohl die Rechte Geflüchteter wahrt als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.fluechtlingsschutz.de/

 

 

Quelle: Pro Asyl

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