Die „Exklusionsquote“ an deutschen Schulen verharrt auf hohem Niveau

Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar warnt die Aktion Mensch vor gravierenden Versäumnissen beim Ausbau eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland.

Obwohl inklusive Bildung ein völkerrechtlich verankertes Menschenrecht ist, bleibt sie für viele Schüler*innen mit Behinderung weiterhin unerreichbar. Statt Barrieren abzubauen, verfestigt sich ein System der Separation aus Regel- und Förderschulen – abhängig vom Wohnort, der Personalsituation und strukturellen Rahmenbedingungen.

„Wenn drei von vier Förderschüler*innen die Schule ohne Abschluss verlassen, ist das kein individuelles Versagen, sondern ein Systemfehler, den wir uns als Gesellschaft nicht leisten können. In Folge bleibt vielen Schüler*innen der Weg in die Arbeitswelt verwehrt.

Dabei wäre eine gute schulische Bildung der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Berufsleben“, erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch. Mehr Informationen: https://www.aktion-mensch.de/presse#/pressreleases/aktion-mensch-zum-internationalen-tag-der-bildung-stillstand-bei-der-inklusion-verletzt-menschenrechte-3427166

 

 

 

Quelle: Aktion Mensch

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